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Unternehmen verstehen

jonashartmann 0

Ein ganz großer Fehler von jungen Investoren ist es zu denken wie ein Anleger.
Man muss denken wie ein Unternehmer.

Jetzt denkst du dir wahrscheinlich erstmal „oh nein, ich gehe ins Büro und arbeite meine ToDo ab.. wie soll ich da bitte denken wie ein Unternehmer?“
Interessant ist, das man kein Unternehmer sein muss um zu denken wie jemand der Unternehmerisch tätig ist. Wir wollen hier ja erstmal nur im Bereich Investment so denken wie ein Unternehmer.

Aber warum muss ich überhaupt so denken wie ein Unternehmer?
Ganz einfach: Du musst das Unternehmen verstehen in das du Investierst.
Das bedeutet nicht das du jeden einzelnen Schritt der Produktion kennen musst und auch nicht das du jede Abteilung beim Namen nenne kannst, aber es bedeutet das du bei deinem Investment dir vorstellst das du das ganze Unternehmen kaufen würdest.
Du musst dir vor Augen führen das der kauf der Anteile in Form von Aktien der kauf des ganzen Unternehmens ist. Du bist nach diesem Investment dann der Eigentümer, das musst du dir vorstellen.

Dabei solltest du folgendes bedenken das du zuhause eine Familie zu ernähren hast, das du laufende Ausgaben zu zahlen hasst und das du sicherlich auch ab und an eine Rechnung bezahlen musst.
Du musst dir also ganz sicher sein das sich dein Investment lohnt.

Wie kann man herausfinden ob sich ein Investment lohnt?
In dem man das Unternehmen versteht!

Ein Unternehmen verstehst du nur wenn es sich mit einer Tätigkeit oder einem Bereich befasst in dem du dich auskennst. Dafür kannst du dir folgendes vorstellen:

Du musst für dich persönlich die Fragen beantworten und dir selbst deine Individuelle Grafik aufzeichnen. Das könnte dann beispielsweise so aussehen:

Wenn du das getan hast, ist es wichtig das du jetzt schaust wo Ähnlichkeiten oder Überschneidungen entstanden sind. Wenn du dir diese Überschneidungen herausgeschrieben hast, kannst du damit deinen persönlichen Bereich auf den du deine Investments fokussieren solltest festlegen.

Es gibt heutzutage unzählige Möglichkeiten Unternehmen anhand ihrer Branche zu finden. Der Autor von dem Buch „Regel Nummer 1“ hatte damals Yahoo Finance empfohlen. Man kann natürlich jede beliebige Seite für die Suche verwenden.
Nehmen wir mal an die Überschneidungen sind bei dir im Bereich Nahrung. Du isst gerne gehobene Küche, du kannst sehr gut Kochen, du verdienst dein Geld als Koch, dann solltest du wohl eher in ein Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie investieren als in eines welches komplexe IT Systeme verkauft.
Für das Beispiel Lebensmittel kannst du dich dann fragen ob du morgens Müsli ist, wer stellt dein Müsli her? Kellog’s? Okey, macht dich Kellog’s jeden morgen Glücklich?
Na perfekt: Wie würde es sich anfühlen diese Unternehmen zu besitzen?
Glaubst du das andere Menschen von Kellog’s auch Produkte kaufen?
Hat Kellog’s eine Zukunft am Markt?
Ist eine Investition in Kellog’s für dich persönlich Moralisch vertretbar?

Wenn du all diese Fragen positiv beantworten kannst, solltest du die Aktie von „Kellogg Co“ in eine Tabelle eintragen und vormerken. Eine Tabellenvorlage kannst du dir entweder selbst erstellen, oder zusammen mit anderen nützlichen Vorlagen bei mir auf der Seite herunterladen.
Wichtig ist das du die Tabelle in verschiedene Bereiche einteilst.
Du musst danach erkennen können wo der Bezug zu dem Unternehmen entsteht.

Beispiel: Kellog’s

Was ich einkaufeUnternehmenSymbolWKNISIN
Kellog’sKellogg CoK853265US4878361082

Mit dem Symbol, der WKN und der ISIN kann man die Aktie eindeutig in einem Depot finden und kaufen. Es reicht eigentlich wenn du nur die WKN oder die ISIN einträgst, aber ich finde eine Ausführliche Tabelle sieht einfach schöner aus.
Um solche Angaben wie WKN und ISIN zu finden, musst du einfach nach dem Unternehmen und finanzen.net suchen. Dort findest du alle Infos die du brauchst.
Natürlich wäre es gut noch weitere Unternehmen unter „Was ich einkaufe“ einzutragen.
Ein weiterer Abschnitt könnte zum Beispiel sein „Wo ich einkaufe“.
Dort könntest du dann zum Beispiel deinen Supermarkt eintragen. Meistens gehören kleiner Supermärkte zu großen Konzernen und diese sind meistens auch an der Börse.
Natürlich ist es nur ein Beispiel und nein, ein Unternehmen von dem man keine Aktien kaufen kann, gehört hier nicht rein.

Wie du den RoI, den „Return on Investment“ berechnest und was du noch alles beachten muss bevor du mit dem kaufen loslegen kannst, erfährst du im nächsten Blog.

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